Prof. Dr. Christoph Moss

Prof. Dr. Christoph Moss

Prof. Dr. Christoph Moss ist Professor für Marketing und Kommunikation an der International School of Management in Dortmund und Köln. Zwölf Jahre lang arbeitete er als Wirtschaftsredakteur beim Handelsblatt und weiteren Zeitungen. Er war außerdem Leiter der renommierten Georg-von-Holtzbrinckschule für Wirtschaftsjournalisten. Christoph Moss ist Buchautor und Inhaber sowie Geschäftsführer der Kommunikationsagentur mediamoss (Dortmund/Stuttgart). Heute schreibt er regelmäßig für die Absatzwirtschaft.

Prof. Dr. Christoph Moss ist Jurypate für die Kategorie PR-/HR-Projekte und -Kampagnen.

Was bedeuten die Econ Awards für Sie?

Die Econ Awards gehören zum Besten, was die deutschsprachige Kommunikationslandschaft zu bieten hat. Es ist eine jährliche Bestandsaufnahme der Arbeit von Agenturen und Auftraggebern. Für mich persönlich sind die Awards ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, weil ich in der Jury mit international hoch angesehenen Kollegen zusammenarbeiten darf. Wo besser könnte man sehen, wie sich Kommunikation innerhalb eines Jahres verändert hat?

Was war das prägnanteste Erlebnis verbunden mit den Econ Awards?

Ich fand die Preisträger Zetsche und Watzke stark. Man hat gemerkt, wie wichtig Ihnen diese Auszeichnung ist. Borussia Dortmund und Daimler sind starke Marken. Der Preis hat sehr von diesen beiden Persönlichkeiten profitiert.

Welche Herausforderungen und Potenziale stecken in der Kategorie PR-Aktivitäten?

Das ganze Thema ist in den vergangenen Jahren sehr komplex geworden. Auf der einen Seite müssen Kommunikatoren ihr Tun rechtfertigen. Dazu brauchen sie belastbare Zahlen und Ergebnisse. Auf der anderen Seite verändern sich permanent die Parameter. Und das alles vor dem Hintergrund eines dramatischen Wandels von Nutzergewohnheiten. Das macht die Aufgabe äußerst reizvoll und spannend.

Welchen Rat haben Sie für künftige Teilnehmer?

Seien Sie mutig, gehen Sie nicht den Weg des geringsten Widerstands. Versuchen Sie, sich von der Masse abzuheben. Dann werden wir alle noch viel Freude an dem Preis haben.

Was wünschen Sie sich für die nächsten 10 Jahre

Dass wir das Tempo der ersten Jahre weitergehen. Die Unternehmen haben viel Mut bewiesen. Ich wünsche mir, dass sie weiter experimentieren und etwas wagen, auch auf die Gefahr hin, dass es mal nicht klappt.